Demokratie ist, wenn man trotzdem macht

Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen, in wenigen Wochen wird es soweit sein, wir alle stehen vor dem Wahlzettel und geben einem der Bürgermeisterkandidaten unsere Stimme. Fair soll er sein, so ein Wahlkampf und es soll derjenige gewinnen, der die meisten Menschen für seine politischen Vorhaben in Magdeburg begeistern kann.

Philipp Voß

So geht Demokratie?

Bei ihrer Entscheidung lassen sich die EinwohnerInnen zumeist von persönlichem Empfindungen leiten und einige von Ihnen lernen in zahlreichen Veranstaltungen die Kandidaten im Vorfeld kennen. So kommt es, dass es am 15. März WählerInnen geben wird, die für eine weitere Periode mit Tunnelblick stimmen werden, aber auch solche, die, wenn auch nur aus Protest, ihr Stimme demjenigen schenken, der sich seit Jahren um das Wohlergehen vierbeiniger Freunde kümmert. Nicht zu vergessen sind die WählerInnen, die den Empfehlungen der Parteien folgen und somit linientreu für den Kandidaten stimmen werden, den man in eigenen Reihen auserkoren hat. Wieder andere MagdeburgerInnen entscheiden sich für frischen Wind und Mitbestimmung und wählen mich: Philipp Voß, den frechen jungen Kandidaten der Freien Wähler Magdeburg.

Kennen Sie den Fernsehshop?

Das sind die Fernsehsender, die ihnen von früh bis spät, die tollsten und nützlichsten Dinge anpreisen, empfehlen – Dinge, die am Ende irgendwo ungenutzt im Schrank liegen, weil sie kein Mensch braucht und Sie sich nicht mal trauen, so etwas Nutzloses an Freunde weiter zu verschenken. Sie ärgern sich, dass Sie das Zeug gekauft haben und der nette sympathische Verkäufer freut sich über satte Provisionen.
So ähnlich ist es auch mit den Wahlen. Wahlkampf ist ein großes Getümmel, da kommen diejenigen Parteien wieder aus der Versenkung, von denen man jahrelang nichts oder nur sehr wenig gehört hat. In Magdeburg ist dies umso mehr zu beobachten, da im Jahr 2016 bereits die Landtagswahlen anstehen, für die sich auch Totgeglaubte wieder rechtzeitig ins Gespräch bringen müssen. Diese sind natürlich bestrebt ebenfalls Empfehlungen abzugeben, Ihnen, liebe mündige und verantwortungsbewusste BürgerInnen, ähnlich dem smarten Verkäufer des Shopingsenders etwas schmackhaft zu machen, das Sie im Grunde gar nicht haben wollen, weilSie genau wissen, dass Dinge, die besonders empfohlen werden, nie halten, was sie versprechen.

Aber das ist eben das gute und demokratische an unseren Wahlen, BürgerInnen müssen nicht mal selber entscheiden, solang sie nur in Scharen an die Wahlurne rennen.

Oder doch nicht?

Ich jedenfalls baue auf Sie. Auf diejenigen WählerInnen, die sehr wohl verantwortungsbewusst mit ihrem Stimmrecht umgehen und sich einen Oberbürgermeister wünschen, der nicht nur Wahlversprechen macht, sondern diese auch einhält.

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