Infrastruktur – Wirtschaft – Sport

Antwot auf eine Wählermail

Guten Tag, vielen Dank für Ihre Fragen, zu denen ich Ihnen wie folgt gern antworten möchte: „Sie sagten, dass Sie Partnerschaften mit umliegenden Dörfern für sinnvoll halten, doch wäre es nicht wirklich sinnvoll Dörfer z.B. Barleben, Irxleben u. Osterweddingen eine Eingemeindung attraktiv genung zu machen um evtl. von der Industrie zu Profilieren?“
Generell bin ich der Meinung, dass eine gesunde Stadt auch von seinem Umland lebt. Hier sollten wir weder auf eine Eingemeindung drängen, noch versuchen den dörflichen Charakter, das typische Bördedorf zu zerstören. Wir haben in Magdeburg genug Flächen für die Ansiedlung von Handwerk und Industrie. Diese gilt es attraktiv für die Unternehmen zu gestalten. Wir müssen in Magdeburg endlich lernen selbst zu säen
und nicht auf die Früchte anderer schielen. Deshalb gilt mein Anliegen der Schaffung besserer Voraussetzungen für die Ansiedlung von Unternehmen und einer gesunden Förderpolitik.

„Desweiteren würde ich mir wünschen dass doch schon vorhandene Partnerschaften weiter gestärkt werden z.B. mit Braunschweig. Man müsste sich enger zusammen tun um sich vielleicht gegenseitig Wirtschaftlich zu stärken… Hat ja schon ein gutes Beispiel vor einiger Zeit gegeben als sich Lithoscan aus Braunschweig als Sponsor beim FCM engagiert hat weil es dem Club wieder sehr schlecht ging und nicht nur das, Lithoscan hat darauf auch hier eine Niederlassung eröffnet…

Städtepartnerschaften sollen und müssen weiterhin ausgebaut werden. Allerdings sollten wir Magdeburger dies nicht zum Anlass nehmen, uns ständig auf Hilfe von auswärts zu verlassen. Wir müssen für die Zukunft einheimische Unternehmen in sofern stärken, dass auch sie wirtschaftlich in der Lage sind, finanzielle Mittel für gesellschaftliche Projekte, wie den Sport bereit zu stellen. Dies gilt übrigens nicht nur für unsere Vorzeigemannschaften, sondern für alle Vereine.

„Zum Thema Infrastruktur verbessern: Wie stellen Sie sich das vor, wenn schon bald der größte Blödsinn, der City-Tunnel, gebaut wird und somit ein reines Chaos im Innenstadtbereich entsteht, zu verbessern?“

An dieser Stelle kann ich Ihnen versprechen, dass ich als OB das Bauvorhaben nochmals genau prüfen werde. Unbesehen dessen, was es bereits gekostet hat, wird sich mit Sicherheit in den Unterlagen eine andere Möglichkeit, als der Tunnelbau ergeben. Diese gilt es zu prüfen und wenn nötig den Tunnelbau zu stoppen.

Dies geschieht nicht zuletzt im Interesse der Unternehmen in der Stadt.

„Ich finde man sollte einen dritten Brückenzug bauen, um die Entlastung des Nordbrückenzuges und der Strombrücke gewährleisten zu können.“

Diese Forderung habe ich shcon mehrmals vernommen. Hier stellt sich allerdings die Frage, an welcher Stelle eine solche zu errichten sei. Den Verkehr durch den Stadtpark, durch den Herrenkrug oder durch Cracau zu führen, sollte nicht unser Anliegen sein. Deshalb stehe ich dazu, dass wir den Bau einer neuen Brücke parallel zum jetzigen Strombrückenzug und den Neubau Anna Ebert Brücke sofort umzusetzen haben.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Fragen bis hierher beantworten.

Mit nettem Gruß

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