Offene Worte zur Bedrohung unseres Oberbürgermeisters

bannervossiagendaOffener Brief an meine Magdeburger MitbürgerInnen

Liebe Magdeburger und Magdeburgerinnen,

seit gestern Mittag herrscht Aufregung im Magdeburger Rathaus. Grund ist der Eingang eines Schreibens am Morgen, dass einen Amoklauf im Rathaus ankündigt, und Aussagen zufolge mit der Magida in Verbindung zu bringen ist. Die Volksstimme berichtet von der Ankündigung einer Straftat gegen den Oberbürgermeister. Mittlerweile finden am Einlass zum Rathaus Personenkontrollen statt und es ist durchgesickert, dass das Schreiben vom 23. Februar mit „MAGIDA wird sich rächen“ unterzeichnet war.

Seid ihr nun Magida oder einfach nur GAGA?

Wir leben in einem demokratischen Land. Wenn es uns nicht gefällt, wie unser jetziger Oberbürgermeister hier regiert, haben wir in wenigen Tagen die Chance, dies zu ändern. Voraussetzung wäre natürlich, dass auch die Demonstranten von Magida bereit wären, von ihrem demokratischen Wahlrecht Gebrauch zu machen. Bedrohungen von Personen, auch wenn es der Oberbürgermeister ist, sind kein gutes Mittel, um für frischen Wind in Magdeburg zu sorgen. Solche Drohungen sind nicht nur kindisch sondern kriminell. Das verurteile ich aufs Schärfste.

Mit dieser Handlung und vor allem mit der Signatur unter der kriminellen Drohung, zeichnen der oder die Verfasser des Drohbriefes ein Bild von den Magdeburger Bürgern, insbesondere aber auch der Anhänger der Magida Bewegung, das es so nicht gibt. Ich glaube an den gesunden Menschenverstand in Magdeburg und an die Fähigkeit unserer Bürger am 15. März eine durchaus bewusste und richtige Entscheidung für die Zukunft Magdeburgs und seiner EinwohnerInnen zu treffen.

Liebe kriminelle Briefeschreiber,

was Ihr getan habt, schadet nicht nur dem Ansehen der Stadt, sondern verkehrt den Wunsch den jetzigen OB loszuwerden einfach nur ins Gegenteil. Solche Aktionen sind vielmehr dazu geeignet, den bedrohten OB ins Rampenlicht zu rücken, ihm Sympathiepunkte zu verschaffen und vor allem viele WählerInnen in ihrem Gedanken zu zu bestärken, dass Magdeburg gegen kriminellen Terror zusammenrücken und -halten muss, um dem OB den Rücken zu stärken. Nicht wenige von ihnen werden sich jetzt dazu entschließen, wider besseren Wissens am 15 März ihre Stimme zu geben.

Das können wir so nicht wollen!

Liebe WählerInnen und Wähler,

lassen Sie uns gemeinsam am Wahlsonntag für frischen Wind in Magdeburg sorgen und uns für die Zukunft eine von Angst, Gewalt und Sorgen FREIE Stadt gestalten.

Ihr Philipp Voß

OB Kandidat 2015

Magdeburg

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