Was hat es auf sich mit dem Biomasseheizkraftwerk in Cracau

…das wollten wir herausfinden und machten uns deshalb einmal auf den Weg nach Cracau. Denn dort, genauer gesagt am Gübser Weg soll ein neues Heizkraftwerk entstehen, dass mit Biomasse betrieben wird. Ökologisch sinnvoll will man meinen und dachte sich deshalb von Seiten der Stadt und der SWM sicher, dass es nicht schadet, wenn man die Cracauer Anwohner vom Projekt ersteinmal nicht informiert. Diese aber fühlen sich jetzt hintergangen und fragen sich zurecht: „Was kommt da auf uns zu?“

Wieviel grüne Energie steckt tatsächlich im Plan des Grünen Kempmann?

Befriedigend fiel der Termin mit Presse und SWM am Bauzaun am 24. Januar für die Cracauer nicht aus.  Aussagen der SWM, dass derart Kraftwerk bereits in Leipzig arbeitet, dass in der Anlage ausschließlich Holz verfeuert werde und dass der bevorstehende Bau ausreichend bekannt wäre, da es vielfache Pressemeldungen dazu gegeben habe, konnten weder die Cracauer beruhigen noch beantwortete dies die Frage nach dem tatsächlichen ökologischen Wert einer solchen Anlage. Denn am Standort gibt es weder Holz, noch Industrie deren Abfallpodukt Holz ist. Weite Fahrwege also für den Brennstoff und viel CO2, das von LKWs in die Luft geblasen wird, werden also nicht nur ein Problem für Cracau, sondern für ganz Magdeburg werden. Dies stellte sich am Folgetag auch heraus, da nämlich fand eine öffentliche GWA Sitzung in Cracau statt.

Einen Tag später und kein bisschen schlauer

Während die SWM beim Ortstermin im Gübser Weg am Dienstag noch davon sprach, dass Holzschnitt und Holz aus dem Harz und aus anderen Gebieten verbrannt werden sollen, lautete die Antwort nach der Herkunft und des Lieferweges des Holzes am Mittwoch auf der GWA Sitzung: Das Holz wird aus Magdeburg kommen und als wäre dies nicht schon ein Grund aufzuhorchen, aufgrund diverser Contracte auch zu besonders günstigen Preisen. ….wird fortgesetzt

 

 

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